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Ein ganztägiger Stickkurs für Anfänger*innen, in dem grundlegende Techniken vermittelt werden

Lazy Hands: Slow Stitching Class

Im Gegensatz zur klassischen europäischen Stickerei, die strengen Regeln folgt, geht es bei der Slow Stitching Methode nicht um eine perfekt ausgestaltete Oberfläche. Beim Prozess des langsamen weil achtsamen Stickens liegt der Fokus auf der Tätigket selber; die Wahl der Materialien, Motive und Farben ist zwar wichtig, aber nicht zentral. Vielmehr ist der Schwerpunkt bei der Person, die auf diese Weise verschiedene, für sie passende Techniken übt und während des Stickens ihren eigenen Rythmus sucht und findet. Wie ganz nebenbei entstehen dabei mehr oder weniger komplexe Stickmuster. Die Wahl der Motive ist einem selber überlassen, wodurch die eigene Arbeit originell und persönlich wird.

Nach einer kleinen Einführung (Überblick über die Arten und Zwecke der Stickerei, Zeigen von Arbeiten) wird jede_r sein/ihres Stück japanisches Kasuri entwerfen. Der Handabdruck in der Mitte eines jeden Stoffstücks bildet das verbindende Element, andere Teile können individuell gestaltet werden. Anschliessend beginnen wir mit dem Besticken der einzelnen Teile, angefangen mit schlichten, geradlinigen Stichen, wie man sie aus der (japanischen) Sashiko-Stickerei kennt. Fortlaufend werden wir uns durch ein von mir vorbereitetes Muster-Repertoire durcharbeiten, so dass wir verschiedene ein- und zweidimensionale Stiche ausprobieren und kombinieren können. Das fertige Stoffstück kann als Applikation auf eine Tasche o.ä. angenäht werden. Die erlernten Fertigkeiten und Techniken kann jede_r Teilnehmer*in auch später einsetzen (Reparatur oder dekorative Gestaltung von Textilien, Nähen generell, Führen eines sogenannten stitch-journals etc.). 

Es handelt sich um einen einmaligen, ganztägigen Kurs.

 

Unterlagen, Muster und Material (Kasuri-Stoff, Sashiko-Fäden, Nähnadeln, Stift für Stoff, Bänder u.a.) werden bereitgestellt, Fr. 20.- 

 

 

 

 

 

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