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DOUBLE TROUBLE: MOTHERSHIP CALDONIA & DISCOSASTER

Doppelkonzert Mothership Caldonia & Discosaster
Donnerstag, 9. Januar 2020 - 20:00 bis Freitag, 10. Januar 2020 - 1:00
 

Mothership Caldonia & Discosaster bitten gemeinsam zum Tanz. Auf ihrer Abschiedstournee lassen es sich die Zuger Mothership Caldonia nicht nehmen, nochmals in Zürich vorbeizuschauen - ihre Freunde von Discosaster nehmen sie gleich mit. Ein Abend mit so viel Personal wie Groove - ein Abend im Zeichen des Neo-Soul und Disco-Funk.

20.30 Uhr --- Mothership Caldonia

22.00 Uhr --- Discosaster

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MOTHERSHIP CALDONIA

Die Orgel als Fläche, vom Bass umgarnt. Eine Stimme, weich aber klar. Bläser setzen ein. Kaum denkt man, von der Musik angenehm umhüllt, fast schon besänftigt zu sein: Erdbeben. Flauschige Abrissbirne? Gar nicht so falsch.

Groove heisst die Maxime, Pop das Gewand. In der Umsetzung heisst das jedoch vor allem: Neuland betreten. Die Einflüsse sind vielfältig, das Tüfteln am eigenen Sound Programm. Nach fünf Jahren Bandgeschichte und über 50 Konzerten gilt dies mehr denn je. Die im eigenen Bandraum veranstalteten «Tête-à-têtes» mit befreundeten, jedoch oft stilfremden Bands sind Sinnbild für genau diese ungehemmte Neugier: die Suche nach neuen Formaten, um sich musikalisch weiterzuentwickeln. Das Zusammenspiel mit dem Unbekannten, um den eigenen Horizont zu erweitern.

DISCOSASTER

Discosaster sind Disco & Desaster, Glamour & Elend, Glanz & Katastrophe, Glück & Unglück, die Pole verbunden, die Extreme vereint, in einer Band, einer Nacht, einem Saal; und auch auf Platte und zuhause. Ob live oder aufgenommen und wieder abgespielt. Ist es Funk, der lange im Jazzkeller war und Kette rauchte? Ist es Pop, der sich im R’n’B-Schlammbad suhlte und einen Abstecher in die Soul-Hafengegend unternahm, zum Rum und den leichten Mädchen? Oder ist es doch die gute alte Discomusik, nun aber ohne Klinik und Künstlichkeit, das Reagenzglas gesprengt, das Labor verwüstet, befruchtet aus allen Himmelsrichtungen, Lagen und Distanzen?

Aber stets, wenn wir es fast benennen könnten, kommt wieder ein Schlenker, eine Finte, wird der Spannungsaufbau durch einen atemberaubenden Trick ad absurdum geführt. Surprise, Surprise! Das ist der Vorteil einer grossen Band mit Sinn für die Pose und die Rampengeste. Elfköpfig, wie ein komplettes Fussballteam, jeder eingebunden, alle eins, vom teuflisch starken Schlussmann bis zum Topskorer, die Flügelzangen weiblich, das Mittelfeld rhythmisch verspielt, die Verteidigung schussstark und trinkfest. Ohne Haargel und Pomade, kein Pussy-Zeug, dafür sehr viel Infight und Schlagabtausch.

Weitere Veranstaltungen

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